Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Gesundheit als "ein Stadium vollkommenen physischen, mentalen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur als die Abwesenheit von Krankheit oder Gebrechen." Elektromagnetische Felder (EMF) führen nach Ansicht namhafter Wissenschaftler zu einem Anstieg von Krebserkrankungen. In 43 wissenschaftlichen Arbeiten (die meisten nicht von der Industrie finanziert) bis 2006 wurde ein gentoxischer Effekt gefunden (Lai und Slesin 2006. Österreichische Statistik Die häufigste Todesursache sind nach wie vor Herz -/ Kreislauf - Erkrankungen mit einem Anteil von 50 %. Krebs kommt aber gleich an 2. Stelle: 20 % aller Österreicher/innen sterben an Krebs. Von 1947 bis 1977 ist die Zahl der Krebsneuerkrankungen in Österreich mit geringen Schwankungen gleich geblieben. Die Anzahl der Krebsersterkrankungen hat in Österreich von 1985 bis 1998 um 17% zugenommen. Vergleicht man aber die Zahl der Neuerkrankungen des Jahres 1971 von 18155 mit dem Gesundheitsbericht 2004 mit 38000 so gab es eine Verdoppelung der jährlichen Neuerkrankungen. Bis 2020 wird es in Österreich eine Steigerung um 50% auf dann 57000 jährliche Neuerkrankungen an Krebs geben. Die Zahl der Todesfälle mit ca. 19 000/Jahr ist etwa gleichgeblieben. Laut Gesundheitsbericht 2004 erkranken jährlich etwa 38.000 Personen neu an Krebs darunter 18.500 Männer und 19.500 Frauen. Die häufigsten Tumorlokalisationen sind bei Männern die Prostata (rund 3.700 Fälle), die Lunge (2600), der Dickdarm (1.500) sowie die Harnblase (1.200). Bei Frauen dominiert der Brustkrebs (4.500), gefolgt von Darmkrebs (1.600) und Lungenkrebs (1.100) Brustkrebs ist in Österreich das häufigste Karzinom der Frau. Von 1983 bis 1993 konnte ein 28%iger Anstieg der jährlichen Neuerkrankungen von 3500 auf 4498 verzeichnet werden. Bis zum Jahr 1999 wurde ein weiterer Anstieg auf rund 4600 Neuerkrankungen, also eine 30%ige Steigerung in den letzten 15 Jahren gefunden. Auf Basis ihrer und anderer Studien halten Eger et al. 2004, das Mammakarzinom quasi als ein „Marker-Karzinom“ für eine erhöhte Belastung durch EMF. Siehe dazu Studie von Naila Auch aus der Schweiz wird über einen Anstieg des Mammakarzinoms bei immer jüngeren Frauen berichtet. Bis 2002 hatte man bei Frauen zwischen 25 und 39 pro Jahr im Durchschnitt 13 neue Fälle. Im Jahr 2003 waren es schon 21 und 2004 waren es 29 neue Fälle. Auch in Lausanne bestätigt Jean-François Delaloye, stellvertretender Arzt der Gynäkologie- und Geburtshilfe-Abteilung des CHUV: „Wir haben immer mehr junge Frauen zwischen 28 und 32 mit Brustkrebs.“ Serge Uzan, Brustkrebsspezialist im Spital Tenon in Paris stellte 2007 fest: „Wie überall auf der Welt, haben auch wir erhöhte Brustkrebszahlen bei jungen Frauen, das ist indiskutabel.Wir machen diese Feststellung seit etwa zehn Jahren, aber wir haben nicht eine solch plötzliche Explosion wie in Genf“. Die Zahl der Ersterkrankungen an Hirntumoren in Österreich ist von 328 im Jahr 1993 auf 526 im Jahr 1999, also um 60% gestiegen. Gehirntumor ist eine komplexe Erkrankung die in 120 unterschiedliche Typen klassifiziert wird. Die sogenannten benignen Gehirntumore können genauso lebensbedrohend sein wie maligne Tumore, da sie normales Gehirngewebe abdrücken und außer Funktion setzen. Die Gliome machen 44,4% der Gehirntumore aus, das Glioblastom ist dabei mit 51,9% die häufigste Form gefolgt vom Astrozytom mit 21,6%. Gehirntumore ist der Hauptgrund für Kinder und Jugendliche unter 20 Jahren. Sie sind der zweithäufigste Grund für Todesfälle unter 20-29 Jahre alten Männern. Sekundäre Hirntumore stammen von einer Ausbreitung der Tumore aus anderen Körperregionen. 10-15% der Personen mit Krebs entwickeln Metastasen im Gehirn. Die 5-Jahres Überlebensrate nach der Diagnose liegt beim primären Hirntumor bei 32,7%. Die 5-Jahres Überlebensrate liegt bei einigen Formen wie dem Glioblastom bei weniger als 5%. Ein Viertel aller männlichen Krebstodesfälle sind Lungenkrebsfälle (24,1 %), gefolgt von Tumoren des Dickdarms (13,7 %) und dem Prostatakarzinom (12,5 %). Männer erkranken am häufigsten am Prostatakarzinom (20,5 %), gefolgt von Lungenkrebs (16%) und Krebserkrankungen des Dickdarms (14,7%). Bei den Frauen macht der Brustkrebs rund ein Viertel aller Krebserkrankungen aus (25,5%), an zweiter Stelle liegen Dickdarmkarzinome (14,2%), gefolgt von Tumoren der Gebärmutter und des Gebärmutterhalses (9%). Das heißt, bei Männern wie Frauen sind die Hälfte aller neu diagnostizierten Krebserkrankungen auf jeweils nur drei Organe beschränkt. Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren erkranken in erster Linie an Leukämien (Mädchen: 36,1%, Knaben: 35,2%), Gehirntumore sind die zweithäufigste Krebserkrankung bei Kindern (Mädchen: 9,8%, Knaben: 15,9%), an dritter Stelle liegt das "Non-Hodgkin-Lymphom" (Mädchen: 6,6%, Knaben: 8%). Die größte Steigerungrate mit 100% in den letzten zehn Jahren in Österreich weist aber der Hautkrebs auf. Nachzulesen sind die Fakten in meinem Artikel: EMF und Melanom(Hautkrebs) Niederösterreichischer Gesundheitsbericht 2002 Hier einige Auszüge des Berichtes: "In den Bezirken Gänserndorf (Anmerk.:Engelhartstetten) und Hollabrunn liegt die Gesamtsterblichkeit der Männer statistisch signifikant über dem Landesschnitt (8 bis 10 % über dem Bundesschnitt). Hauptverantwortlich dafür ist in erster Linie eine signifikant hohe Krebssterblichkeit." Weiter: "Bei beiden Geschlechtern werden als häufigste Todesursachen Herz-/Kreislauf- sowie Krebserkrankungen angegeben, ... Bei beiden Geschlechtern ist etwa ein Viertel der Todesfälle auf Krebserkrankungen zurückzuführen." Literatur Ruzicka,F. mit Beiträgen von A.Georgii, D.Huhn, E.Morgenstern, H.E.Schaefer :Elektronenmikroskopische Hämatologie; Springer-Verlag Wien -New York 1976 Ruzicka,F. :Theorien der Karzinogenese, Promed Jg.1 Heft2, 20-21 1976 Ruzicka,F. :G-Banding of Chromosomes, In: Principles and Techniques of Electron Microscopy,Biological Applications Volume 7, ed. by M.A.Hayat, Van Nostrand Reinhold Comp. New York, Cincinnati, Atlanta, Dallas, San Francisco, London,Toronto, Melbourne 1977 Pekar,R.: Die perkutane Bio-Elektrotherapie bei Tumoren mit einem Vorwort von Univ.-Doz.Dr.Ferdinand Ruzicka,Wien, Verlag Wilhelm Maudrich Wien-München-Bern 1996 Neil Cherry |
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GSM 900 - Sender auf dem Silo der Gemeinde Engelhartstetten(Aufnahme F.Ruzicka)
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