![]()
Zusammenhang zwischen regelmäßigem Handy-Gebrauch und menschlicher Samenqualität
I. Fejes, Z. Závaczki, J. Szöllõsi, S. Koloszár, L. Kovács, A. Pál University of Szeged, Obstetrics and Gynaecology, Szeged, Hungary Wissenschafter der ungarischen Universität Szeged kamen nach einer Langzeitstudie zum Ergebnis, dass bei Männern, die häufig Handys nutzen die Zahl ihrer Samenzellen signifikant sinkt. 221 Männer waren für diese Studie über einen Zeitraum von 13 Monaten untersucht worden. Dabei verglich man immer wieder die Samenproduktion von intensiven Handy-Nutzern und Handy-abstinenten Männern. Besonders gefährdet sind offenbar Männer, die ihr Handy am Gürtel oder in der Hosentasche tragen. Bei diesen wächst das Risiko deutlich, da bei ihnen rund 30 Prozent weniger Spermien gezählt wurden. Viele der Samenzellen, die überlebten, zeigten zudem abnorme Bewegungsstörungen, die ebenfalls eine Fortpflanzung erschweren. Insgesamt wurden 451 Patienten während der 13-monatigen Studiendauer untersucht. Unter den 221 Männern, die den Kriterien entsprachen und die Studie abschlossen, wurden signifikante Korrelationen zwischen der Dauer des standby-Modus und der Spermienkonzentration (r=0.161, p=0.04), zwischen der Länge der täglichen Gespräche und der schnellen progressiven bzw. der langsamen progressiven Motilität (r=0.191, p=0.005 bzw. r=0.323, p<0.001) und zwischen der Dauer des standby-Modus und der Konzentration der schnellen progressiven motilen Spermien (r=0.218, p=0.005). Weiterhin wurde ein Unterschied zwischen den Nutzern, die das Telefon ganztäglich im standby-Modus betrieben hatten und denen, die es nicht im standby-Modus betrieben hatten, hinsichtlich der Spermienkonzentration gefunden (59.11 Mill./ml vs 82.97 Mill./ml, p=0.021, N=51 vs 46). Ferner gab es einen Unterschied zwischen den Nutzern mit verlängerter Gesprächszeit und den Nicht-Telefonierern hinsichtlich der schnellen progressiven Motilität (36.31% vs 51.34%, p=0.007, N=16 vs 61). Damit wurde die Studie von Davoudi et al., Journal für Urologie und Urogynäkologie, 3/2002 bestätigt. Handys vermindern die Qualität der Spermien Nach den Ergebnissen eines australischen Wissenschaftlers schädigen Funkwellen mit den typischen Mobilfunkfrequenzen das Erbgut der männlichen Keimzellen von Mäusen. Über die Studie von John Aitken von der Universität von Newcastle im australischen New South Wales berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist 19.Februar 2005, Seite 13. In der neuen Studie setzten Aitken und seine Kollegen 22 Mäuse eine Woche lang zwölf Stunden täglich der Strahlung einer Frequenz von 900 Megahertz aus. Die Dosis lag bei etwa 90 Milliwatt pro Kilogramm Körpergewicht und damit in einer ähnlichen Größenordnung wie die, der die meisten Handynutzer tagtäglich ausgesetzt sind. Eine anschließende Untersuchung der Spermien-DNA zeigte, dass das Erbgut der bestrahlten Mäuse deutlich mehr Schäden aufwies als das von unbehandelten Kontrolltieren. |
Aktuell diesen Monat |
|
| EINLEITUNG | ||
| Schäden an Bäumen | ||
| Mißgeburten bei Tieren | ||
| Schwere Gesundheitsprobleme | ||
| Messung | ||
| Abschirmung | ||
| Lesenswerte Bücher | ||
| HOME | ||
Handy mit einer EMF BioChipTM Battery, diese soll Bioeffekte minimieren. Siehe: Wirkungsweise von EMF auf biologische Systeme |
||