Ein Myokardinfarkt bzw. Herzinfarkt ist eine Zerstörung von Herzmuskelgewebe aufgrund einer Durchblutungsstörung, meist im Rahmen einer koronaren Herzkrankheit. Im Gegensatz zum Angina pectoris-Anfall kommt es beim Herzinfarkt fast immer zum kompletten Verschluss eines oder mehrerer Herzkranzgefäße, am öftesten durch Entstehung von Blutgerinnsel in einer arteriosklerotisch veränderten Engstelle. Auslösende Faktoren können plötzliche Belastungen und Stress-Situationen mit stärkeren Blutdruckschwankungen sein, 40% aller Infarkte passieren in den Morgenstunden (6-12 Uhr).
Der Herzinfarkt ist eine der Haupttodesursachen in Wohlstandsländern. Die Inzidenz beträgt in Österreich: 300 Infarkte / 100.000 Einwohner / Jahr; davon enden ca. 30% tödlich. Der Herzinfarkt ist mit 21 Prozent die häufigste Todesursache in Österreich. Jedes Jahr sterben in Österreich rund 15.600 Menschen an einem Herzinfarkt.
Ursächlich findet sich beim Herzinfarkt ein Verschluss der Herzkranzgefäße meist im Rahmen einer Arteriosklerose. Dementsprechend gelten nach der internationalen Studie Interheart folgende Risikofaktoren, mit denen bis zu 90 Prozent des Herzinfarkt-Risikos vorausgesagt werden können:
Hauptrisikofaktoren
·
Rauchen (beträchtliche Risikoerhöhung durch
gleichzeitige Einnahme der Antibabypille)
·
Fettstoffwechselstörungen (abnormes Verhältnis der
beiden Blutfettanteile Apolipoprotein B und Apolipoprotein A-1)
·
Bluthochdruck
·
Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
·
Übergewicht
·
Stress
·
Bewegungsmangel
·
zu wenig Obst und Gemüse
·
Positive Familienanamnese (d.h. Verwandte ersten Grades
haben bereits einen Infarkt durchlebt)
Weitere Risikofaktoren sind zum Beispiel Hyperhomocysteinurie.
Bei der Studie Interheart wurde beobachtet, dass regelmäßiger Konsum von geringen Mengen Alkohol das Infarktrisiko verringert.
Braune et al. haben in ihrer Arbeit in Lancet 351(9119):1857 – 1858 , 1998 gezeigt, dass es durch Mikrowellen zu einer Blutdruckerhöhung kommt, einen der Hauptrisikofaktoren für einen Herzinfarkt.
Die Studie von Kundi (2001) hat einen dosisabhängigen Zusammenhang zwischen Mikrowellen und Herz-Kreislaufbeschwerden hergestellt.
Mikrowellen als Auslösefaktor für Herzschäden / Herzinfarkt vermuten der Herzspezialist Dr. med. Berthold Kern in einem Fachgespräch
(ISBN 3-431-03345-8, S.145-149) mit dem Baubiologen Manfred Fritsch.
Unter anderem antwortet ...Dr. Kern:“ Ihre Erkenntnisse werden immer einleuchtender,
denn die große Frage ist ja: Warum zeigt gerade der Herzinfarkt diese
explosionsartige Zunahme auf das Fünfhundertfache. Die Theorie der heutigen
Schulmedizin, dass Infarkte und auch Angina pectoris von Koronar-Sklerosen
herrühren, diese Theorie kann ja schon zahlenmäßig nicht stimmen, denn diese
Arteriosklerose der Kranzarterien war auch früher, als es noch kaum Infarkte
gab, stets recht häufig, aber sie hat nach anatomischen Feststellungen in den
letzten Jahrzehnten höchstens um das Anderthalb- bis Zweifache an Häufigkeit zugenommen.
Dem gegenüber steht in der gleichen Zeit die fünfhundertfache Vermehrung des
Herzinfarktes.“ ...Und weiter Fritsch : „Also sind Infarkte nach
Mikrowellen-Vorschäden auch nicht anders charakterisiert als Infarkte nach
Vorschäden anderer Ursachen.“ Dazu Dr.Kern: „Nein - nach bisherigem
Wissen nicht erkennbar anders. Diese Schlußkatastrophe ist stets gleicher Art
und es läßt sich nicht erkennen, welcher Faktor den Vorschaden verursacht
hatte. In diesem Endergebnis unterscheiden sich die heute fünfhundertfach
häufigeren Infarkte des Elektrosmog-Zeitalters nicht von den seltenen Infarkten
vor 1910. Zum Glück aber sind sie wenigstens auch ebenso
gut verhütbar durch Strophanthin.“ .... Fritsch: „Wenn diese Mikrowellen
mit ganz bestimmten Frequenzen eindringen, öffnen sie das Schloß der
Zellmembranen wie das eines Panzerschrankes und lösen eine Stoffwechselstörung
im Herzmuskel aus, die zu schweren Schäden, auch sogar zum Herztod führen
kann.“
Dr.Kern: „Für die wissenschaftliche Medizin ist all das hoch interessant
und offensichtlich wichtig für Zukunft und Fortschritt. Aber wie es in der
neueren Fachliteratur - auch von Nobelpreisträgern - zum trüben Problem
Schulmedizin heißt: der inneruniversitäre Ärzteschulbetrieb zeige auch hierzu
weiter enorme Defizite an Sachkenntnissen und wissenschaftlicher Denkfähigkeit,
an Können, Dürfen und Wollen zu logischem und wissenschaftlichem Weiterdenken
über alte Professorentraditionen hinaus in solche Neulandgebiete hinein. Noch
kein Ahnen von Gefahren der Mikrowellen ist in das Getto unserer Medizinschule
vorgedrungen.“ ...
Der Pathologe Prof.Dr.Hecht resümiert in seiner Übersichtsarbeit russischer Studienergebnisse aus 878 Literaturquellen 2001: „Abschließend kann eingeschätzt werden, dass das EMF als stiller Disstressor bewertet werden kann, dessen bioaktiver Effekt von verschiedenen Faktoren abhängig ist und dessen pathogene Wirkung erst nach Jahren sichtbar wird. Bezüglich der Symptomatik bestehen Ähnlichkeiten mit dem Chronischen Müdigkeitssyndrom (Chronic Fatigue Syndrom CFS).“ Stress ist einer der Hauptrisikofaktoren für einen Herzinfarkt!
Eine Befragung von 5350 Personen im Landeskrankenhaus Salzburg ergab in einer Studie von Maria Gstach vom Salzburger Institut für Psychologie, dass Stress ein wichtiger Auslöser für Übergewicht und Fettsucht ist. Übergewicht gehört ebenfalls zu den Hauptrisikofaktoren für einen Herzinfarkt.
Eine tierexperimentelle Studie mit 320 Mäusen von Prof. Alexander Lerchl et al.(BMC Cancer 2004, 4:77 / doi:10.1186/1471-2407-4-77) hat gezeigt, dass Mikrowellensmog bei Mäusen zu Übergewicht führt. Mäuse, die über 46 Wochen hinweg rund um die Uhr GSM-900-Feldern der Intensität 0,4 W/kg (SAR) ausgesetzt waren, wurden deutlich schwerer (ca. +12 %) als scheinexponierte Mäuse einer Vergleichsgruppe.
Seit 1995 (Mobilfunk wurde flächendeckend eingeführt) hat sich die Zahl der übergewichtigen Kinder in Österreich verdoppelt und liegt jetzt bei 25%. Übertroffen wird diese Zahl in Italien mit 39% übergewichtigen Kindern. Laut Harald Mangge, Med.Universität Graz seien Stressfaktoren verantwortlich für die Entwicklung von Ess-Sucht.
Wie Tamas Horvath, Xiao-Bing Gao (Yale-Universität, New Haven): Cell Metabolism, Bd. 1, S. 279 herausgefunden haben