Manche Menschen sind wie die Kartoffel, sie machen die Augen erst auf wenn sie unter der Erde sind.
Mobilfunk-Sendeanlagen auf Lagerhaussilo in 
Engelhartstetten

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Gesundheit als "ein Stadium vollkommenen physischen, mentalen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur als die Abwesenheit von Krankheit oder Gebrechen."

Eine statistische Übersicht von Krankheiten in Deutschland die u.a. mit dem Elektrosmog in Verbindung gebracht werden zeigt, dass Herzinfarkt und andere Erkrankungen des Kreislaufsystems mit insgesamt 47% die häufigste Todesursache in Deutschland darstellen. In den 10 Jahren zwischen 1975 und 1985 nahmen sie um 41% zu. Auch heute sind die Herz-Kreislauferkrankungen mit jährlich 400.000 Todesfällen der Killer Nummer eins. Das Robert-Koch-Institut prognostiziert eine jährliche Zunahme von Herzinfarkten bis zum Jahr 2050 um 64% bei Männern und 75% bei Frauen. Krebs ist mit rund 25% die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Die Anzahl der an Krebs Verstorbenen verdoppelte sich von 1950 bis 1995. Jährlich erkranken allein in Deutschland rund 340.000 Menschen an Krebs; etwa 210.000 sterben an den Krankheitsfolgen. In jedem Jahr steigt die Anzahl der neu an Krebs Erkrankten um weitere 6.000 Menschen an. Lungenkrebs ist die häufigste Krebstodesursache. Insgesamt starben im Jahr 2000 ca. 38.000 Menschen in Deutschland daran, 1988 waren es noch 27.000. Die Anzahl der Fälle von Lungenkrebs bei Frauen stieg zwischen 1973 und 1987 um 150% an. In den letzten Jahren steigt sie immer noch um 3,5% pro Jahr. 1990 starben weniger als 7.000 Frauen an Lungenkrebs, 1998 waren es bereits 9.000. Die Anzahl der Hautkrebserkrankungen verdoppelte sich zwischen 1982 und 1990. 1945 war die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) fast ausgestorben, 2001 gab es in Deutschland 5 bis 6 Millionen Betroffene, etwa doppelt so viele wie noch vor 10 Jahren, als die Anzahl auf 3,3 Millionen geschätzt wurde. Etwa 90% davon sind Altersdiabetiker (Typ-II-Diabetiker), davon sind wiederum 80% übergewichtig. Nach Hochrechnungen der WHO wird die Zahl der Diabetiker von derzeit weltweit 140 auf 300 Millionen bis zum Jahr 2015 ansteigen. Etwa 25.000 Kinder unter 19 Jahren sind derzeit vom Diabetes Typ I betroffen. Tendenz steigend. Durch Diabetes hervorgerufene Todesfälle stiegen von 20.000 im Jahr 1990 auf über 22.000 im Jahr 1997. Allergische Erkrankungen nehmen massiv zu. Heute leiden bis zu 20 Millionen Deutsche an Allergien. Die Häufigkeit von Heuschnupfen hat sich in Deutschland von 1992 bis 1998 von 10% auf 17% deutlich erhöht. Neurodermitis: Die Anzahl hat sich innerhalb von zwei Jahrzehnten von 1,5% auf 3% aller Kinder verdoppelt. Die Zahl der berufsbedingten Atemwegserkrankungen hat sich in 10 Jahren verfünffacht, die der berufsbedingten Hauterkrankungen verdoppelt. Die Anzahl der Lebererkrankungen hat sich seit 1950 vervierfacht. Die Anzahl der Nierenerkrankungen hat sich in den letzten 15 Jahren verzehnfacht. Heute, im Jahr 2000, liegt ihr Anteil in der Gesamtbevölkerung bei 2%, 1986 waren es noch 0,2%. Die Anzahl der übergewichtigen Menschen hat sich seit 1970 verdreifacht. Heute sind bereits knapp die Hälfte aller Erwachsenen und 15 bis 20% der Kinder und Jugendlichen übergewichtig.

Mikrowellen führen auch bei einer Leistungsflussdichte weit unterhalb der durch die WHO bestimmten Grenzwerte, im sogenannten athermischen Bereich, bei dauernder Einwirkung durch Mobilfunk-Sendeanlagen zu ernsten Gesundheitsproblemen (Hutter et al. 2002; Navarro et al.2003; Oberfeld et al.2004; Eger et al. 2004; Wolf et al. 2004; Hardell et al. 2006; u.a.)

Die gepulsten hochfrequenten elektromagnetischen Felder (von Mobilfunksendeanlagen, schnurlosen DECT-Telefonen, WLAN u.a.)  führen weit unterhalb der gültigen Grenzwerte zu einem vielschichtigen  Krankheitsbild mit charakteristischer Symptomenkombination schreibt die Ärzteinitiative Bamberger Appell in einem Brief an den zuständigen bayrischen Minister Schnappauf vom 7. Februar 2006:

Weitere Informationen unter: Macht Elektrosmog krank?

Hier finden Sie eine Liste der von elektromagnetischen Feldern verursachten Bioeffekte: Wieso unsere Grenzwerte den Bürger nicht schützen.

Ernste Gesundheitsprobleme

Vortrag von Univ-Doz.Dr.F.Ruzicka
Macht Elektrosmog krank ?
Herzinfarkt
Krebsstatistik in Österreich
Hautkrebs
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wissenschaftliche Studien

Wissenschaftliche Studien seit 1994 zeigen mehrheitlich Effekte

Chromosomenaberration

Chromosomenaberration im TEM(Foto: F.Ruzicka)

Chromosomenschaeden

Chromosomenschäden in Lymphozyten bei Mobilfunknutzung, Rauchen und Alkoholkonsum. (100% entspricht 1 Schaden, d.h. Aberration pro Chromosomen-Typ auf 400 Zellen und gilt im Durchschnitt bei der unbelasteten "Kontrollgruppe". Prof. P. K. Gadhia, 2003

Leukämiezelle

Leukämiezelle (größte Zelle) im REM (Foto: F.Ruzicka)