Schadensbild in Engelhartstetten |
Einleitend möchte ich darauf hinweisen, daß wir in unserem Alltagsleben die Anhäufung von Risiken oft unterschätzen. Ein typisches Beispiel ist der Mobilfunk! Um ein völlig irrationales Verhaltensmuster zu finden, muß man also nicht in den trüben Gewässern des Paranormalen tauchen. Mobiltelefone kommunizieren nicht direkt miteinander wie Funkgeräte, sondern über die Antennen von Mobilfunkanlagen (Basisstationen). Die Verbindung vom Mobiltelefon zur Mobilfunkanlage (und umgekehrt) wird über ein Funksignal in Form von elektromagnetischen Wellen hergestellt. Von den Mobilfunkanlagen wird das Gespräch dann entweder per Richtfunk oder Kabel – und nicht von Basisstation zu Basisstation, wie oft fälschlich geglaubt – an einen Zentralrechner weitergeleitet, der die Vermittlungsfunktion übernimmt. In Engelhartstetten sind eine Reihe von Richtfunkantennen vorhanden! Jede Mobilfunkanlage versorgt eine so genannte Funkzelle. Die Größe der Funkzellen und die Anzahl der Mobilfunkanlagen ist abhängig von der Zahl der NutzerInnen und der angeforderten Datenrate. Eine steigende NutzerInnenzahl und eine höhere Datenrate erfordern ein dichteres Mobilfunknetz, d.h. mehr Mobilfunkanlagen. Es soll aber auch darauf hingewiesen werden, dass es gerade auf diesem Gebiet viele Beiträge mit Humbug, Geschäftemacherei und Lobbyismus gibt. Dazu empfehle ich den Beitrag "Wie man Unsinn entlarvt" von Volker Dittmar zu lesen! Zu den gängigen Täuschungen in Logik und Rhetorik zählt die Inkonsistenz. Ein Beispiel: Militärische Planspiele basieren auf der Frage "Was passiert schlimmstenfalls?" während wissenschaftliche Prognosen über Umweltschäden zurückgewiesen werden, weil sie nicht strikt "bewiesen" wurden. Nach der Inbetriebnahme mehrerer Mobilfunksendeanlagen in Engelhartstetten kam es zu einer Reihe von Umweltschäden, die es vorher nicht gab. Zunächst habe ich charakteristische Schäden an einigen Bäumen in meinem Garten festgestellt, Nadelspitzen von Thuyen wurden in einem abgezirkelten Bereich braun, Blätter wurden gelb und Äste starben ab. Hochfrequenzmessungen haben in den geschädigten Bereichen eine um zwei Zehnerpotenzen höhere Strahlung ergeben als in den nicht geschädigten Bereichen. Am 11.März 2007 um 11h30 habe ich dort z.B. einen Wert von 2568µW/m² (0,984 V/m) bei 946 MHz (BCCH) ausgestrahlt vom Mobilkom Austria Sender gemessen. In meinem Aquarium mit Guppys und Plattys gab es zahlreiche Missgeburten. Seit ich dort eine HF-Abschirmung vorgenommen habe, gab es keine Missbildungen mehr. Bei meinen Bienenvölkern (anfangs ca. 40 Stück) waren eine erhöhte Aggressivität, ähnlich wie vor einem Gewitter und ein stark erhöhter Schwarmtrieb zu beobachten. Es kam zu Zusammenbrüchen von Bienenvölkern im Sommer. Als Magazinimker benutze ich einen sogenannten hohen Boden, die Bienen haben in diesem Raum Waben nicht in Fortsetzung der vorgegeben Rähmchen, sondern kreuz und quer dazu weitergebaut. Im Winter konnte ich beobachten, dass die Bienen trotz Schnee und Minusgraden ausflogen und neben der Beute erfroren. Völker die dieses Verhalten zeigten sind zusammengebrochen, obwohl sie vor der Einwinterung starke, gesunde, weiselrichtige Völker waren. Seit Errichtung der Handymasten ist auch die Spatzenpopulation rückläufig. Vorher hatten wir in der Dachrinne unseres Hauses mehrere Nester, seither kein einziges mehr. Jetzt wurden diese Beobachtungen von mir in einer wissenschaftlichen Arbeit bestätigt : Everaert J, Bauwens D.: A Possible Effect of Electromagnetic Radiation from Mobile Phone Base Stations on the Number of Breeding House Sparrows (Passer domesticus). Electromagn Biol Med. 2007;26(1):63-72 ! Besonders unangenehm sind aber die gesundheitlichen Auswirkungen, wie Blutbildveränderungen, Kopfschmerzen, erhöhter Blutdruck,"Ohrgeräusche", Sehstörungen und Herzrhythmusstörungen "Siehe meine Publikation" Eine weitere deutlich messbare Auswirkung haben Mobilfunk-Sendeanlagen für die Anrainer. Sie mindern den Wert ihrer Häuser und Grundstücke bis zur Unverkäuflichkeit. |
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Geschädigte Eberesche mit frequenzselektiver HF-Messung. Die elektrische Feldstärke bei 945 MHz betrug 0,35 V/m mit Berücksichtigung des Korrekturfaktors 0,49 V/m oder 637µW/m², peak hold fünf Minuten (Aufnahme F.Ruzicka, 7.Juli 2005). |