![]() Geschädigte Föhre (Aufnahme F.Ruzicka 6.Juni 2005) "Die brennen wir weg." Antwort der Techniker, die auf dem Feldberg im Taunus mit der Montage neuer Sender beschäftigt waren, auf die Frage, ob denn die in der Funkrichtung stehenden Bäume den Funk nicht stören würden (Wetter-Boden-Mensch, Heft 5, Oktober 2002). Die Mikrowellen der Mobilfunk- Sender breiten sich nicht gleichmäßig in der Umgebung aus. Sie sind gerichtet und die Sendekeulen im Winkel von 6 - 8 Grad auf den Boden geneigt. Das Immissionsmaximum liegt zwischen 150 und 250m. Aber auch innerhalb der Sendekeulen gibt es keine gleichmäßig von der Quelle abnehmende Strahlung, sondern durch Reflexionen etc. bilden sich sogenannte "hot spots", punktuelle Konzentrationen aus. Im Bereich dieser Konzentrationen finden sich dann die Schäden an den Bäumen, wie die Abbildungen zeigen. Dagegen zeigten Bioindikatorpflanzen für verschiedene Luftschadstoffe wie z.B. Fichte (Schwefeldioxid), Brennnessel, Pappel und Klee (Ozon), keine Blatt- bzw. Nadelschäden.Lerchl et al.(2000) von der Uni. Münster haben Koniferen bei 383 und 900 MHz mit 50W bestrahlt. Die Pflanzen empfinden dies als Stress. Die Nadeln zeigen eine Braunfärbung, die von der Pflanzenspitze ausgeht. Die Absterberate war stark signifikant erhöht. Die Nadeln wirken teilweise wie 1/4-Antennen. Ein Nadelverlust nach bereits 3 Jahren bedeutet einen Schadstoffeinfluss, denn die normale Zeit beträgt 8 Jahre. Chlorophyll wurde quantitativ in Blättern der Robinie (R. pseudacacia) von Sandu et al. 2005 untersucht. Drei Monate alte Sämlinge wurden mit EMF von 400MHz mit geringer Intensität 1,2,3 und 8 Stunden täglich bestrahlt und mit unbestrahlten Pflanzen verglichen. Der Chlorophyllgehalt wurde spektralanalytisch gemessen und die Resultate statistisch ausgewertet. Es wurde gefunden, dass bei einer Bestrahlungsdauer größer als drei Stunden das Verhältnis der Haupttypen des Chlorophylls (Chlorophyll-a und Chlorophyll–b) logarithmisch zum Anwachsen der täglichen Expositionsdauer abnahm (Vergilben der Blätter). Siehe zusätzlich Waldsterben.Schüler des Gymnasiums Spaichingen untersuchten die Auswirkung eines DECT - Telefons auf Pflanzen im Rahmen eines Physikunterricht-Projektes von 'Jugend forscht' ('Schwäbischen Zeitung' vom 26. Februar 2003). Die jungendlichen Forscher Markus Keller und Stefan Mattes und ihr Lehrer Dr. Markus Ziegler haben unter gleichen abgeschirmten Bedingungen Pflanzen aus Samen herangezüchtet. Es ging um Kresse und Gras. Der Unterschied: An dem einen Blumenkasten stand ein eingeschaltetes DECT-Telefon, an dem anderen nicht. Die bestrahlten Pflanzen waren nach vier Wochen 30 % länger als die unbestrahlte Kontrollgruppe. "Elektrosmog fördert das Pflanzenwachstum, hat Auswirkung auf die Geschwindigkeit der Zellteilung." Sie wiederholten den Versuch mit dem gleichen Ergebnis. Eine schädigende Wirkung bei höherer HF - Dosis haben Schüler eines Gymnysiums in Bad Aussee mit ihrem Kresseexperiment gezeigt. Mit Hilfe eines Dezimeterwellensenders, Sendefrequenz 433,92 MHz ±0,2%, Ausgangsleistung max. 0,5 W wurde Kresse während ihrer Wachstumsphase bestrahlt. Aus den Dokumentarbildern ist erkennbar, dass die Kresse im Hauptstrahlungsfeld mit zunehmender Dauer stark geschädigt wird. Die Aufnahmen wurden im Abstand von etwa 3 Wochen ab Aussaat gemacht. Wenige Wochen zuvor berichtete Werner Hengstenberg, Elektrosmogfachmann und Hersteller von Messgeräten, dass er versuchsweise Pflanzen mit DECT-Telefonen bestrahlte. Diese seien daraufhin viel schneller gewachsen und anschließend viel schneller eingegangen. Eine kleine Anekdote sei hier angefügt. Zufällig habe ich entdeckt, dass mein nebenstehendes Foto des durch Mikrowellen geschädigten Pfirsich von Kathrin Oldag, Anna Glyk, Monique Irrgang ohne bei mir anzufragen, in Ihrem Skriptum 'Umweltprobleme Luft' unter der URL : http://www.aci.uni-hannover.de/Lehre/Vorlesungen/AC-II/Dokumente_aktuell/Umweltprobleme_Luft_klar.pdf , vom 22.12.2004 auf Seite 56 unter Angabe einer modifizierten alten URL von mir: http://members.aon.at/gigaherz/Baeume.de (richtig wäre statt .de .htm gewesen), dazu benutzt wurde, in verfälschender Weise die Schadwirkung von Ozon zu zeigen! Ein weiteres Foto das nicht von mir stammt aber meiner URL zugeordnet wurde diente ebenfalls als Dokumentation für Ozonschäden. Diese Datei habe ich zum Beweis gespeichert und dann einer Reihe von Kollegen und der Pressestelle der Universität Hannover mitgeteilt, die meine beiden Adressen, wie ich aufgrund meines Statistikprogrammes weiß, am 14.Februar 2005 besuchte und dieses Skriptum daraufhin von ihrem Server genommen hat Antwort habe ich allerdings keine von der Pressestelle der Universität erhalten. Literatur BALMORI, A. Dezember 2003. The effects of microwaves on the trees and other plants. Homepage hese-Projekt BALODIS, V. G. BRUMELIS, K.KALVISKIS, O. NIKODEMUS, D. TJARVE, V. ZNOTINA.
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![]() Durch Mikrowellen geschädigte Föhre(Aufnahme F.Ruzicka, 15.Juli 2007, 10h) ![]() Geschädigte Eberesche mit frequenzselektiver HF-Messung. Die elektrische Feldstärke bei 945 MHz betrug 0,35 V/m mit Berücksichtigung des Korrekturfaktors 0,49 V/m oder 637µW/m², peak hold fünf Minuten (Aufnahme F.Ruzicka, 7.Juli 2005). ![]() Geschädigter Kirschbaum, Sommer 2004 (Aufnahme F.Ruzicka) ![]() Von derselben Strahlenkeule getroffene hinter der Kirsche stehende Thuje, im Hintergrund die Mobilfunk - Basisstation (Aufnahme F.Ruzicka, 27.April 2005) ![]() Von derselben Strahlenkeule getroffene hinter der Kirsche stehende Thuje von vorne (Aufnahme F.Ruzicka, 27.April 2005) ![]() Von Strahlenkeule getroffener Ahorn - hot spot (Aufnahme F.Ruzicka, 6.Juni 2005). ![]() Von Strahlenkeule getroffene Rotföhre mit Schädigung der Nadeln - braun werden von der Spitze her - von Mobilkom Austria Sender mit 946 MHz(Aufnahme F.Ruzicka, 5.April 2007). Eine erhebliche Ozonbelastung hat hier nicht vorgelegen. Siehe: Umweltbundesamt (Nächste Meßstelle Hainburg mit einem hohen Verkehrsaufkommen, Nachbarstadt von Engelhartstetten, getrennt durch die Donau, im Nationalpark March-Donauauen mit wenig Verkehr). Siehe zusätzlich Waldsterben. Der Wiesenklee (Trifolium pratense), der Weißklee (Trifolium repens) und die Große Brennessel (Urtica dioica) in meinem Garten, bekannt ozonsensitive Pflanzen (Bioindikatorpflanzen), wurden dagegen nicht geschädigt! ![]() Von Sender One mit 1864 MHz geschädigte Eibe(Foto von F.Ruzicka 5.April 2007). ![]() Mikrowellengeschädigte Eibe(Foto vom 5. April 2007) |
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